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Bild: Stadtbibliothek Kornwestheim
Schutz- und Hygienevorschriften

Einhaltung von Schutz- und Hygienevorschriften

Wer jetzt eine Hochzeit, einen Geburtstag, eine Taufe oder ein anderes Ereignis im Kultur- und Kongresszentrum Das K feiern will, sollte seine Einladungsliste überprüfen. Die Allgemeinverfügung des Landkreises, die am Donnerstag, 15. Oktober 2020, in Kraft getreten ist, enthält nämlich eine Obergrenze für Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen. Mehr als 25 Personen dürfen an solch einem Event nicht teilnehmen. Das betrifft auch das K, das gerne für Familien- und Privatfeiern gebucht wird.

Doch wer ist für die Einhaltung von Schutz- und Hygienemaßnahmen verantwortlich? Der Vermieter, sprich das K, oder der Mieter, also der Gastgeber? Die Verantwortlichkeiten sind in einem mehrseitigen Papier klar geregelt. Darin ist festgehalten, welcher der beiden Vertragspartner für die Umsetzung der umfangreichen Schutz- und Hygienemaßnahmen zu sorgen hat. Fällt zum Beispiel die Erstellung eines Bestuhlungsplans, der den Mindestabstand von 1,50 Metern einhält, in die Zuständigkeit des Vermieters, so ist es Aufgabe des Veranstalters, die Kontaktdaten der Gäste zu erheben. So sollen sich mögliche Infektionsherde zurückverfolgen lassen. Es gibt jedoch auch Bereiche, für die beide Seiten jeweils für ihren Teilnehmerkreis verantwortlich sind.

Für Claudia Münkel, Leiterin des Fachbereichs Kultur und Sport, macht solch eine Aufteilung durchaus Sinn: „Haus- und Infrastruktur- spezifische Maßnahmen erledigt entsprechend das Technik-Team des Kultur- und Kongresszentrums Das K. Anforderungen wie beispielsweise die Informations- und Datenverarbeitungspflichten fallen dagegen dem Veranstalter zu.“

Weil der Landkreis Ludwigsburg den kritischen Schwellenwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen erreicht hat, hat das Landratsamt eine Allgemeinverfügung erlassen.
"Achten Sie auf Ihre Gesundheit, aber auch auf die Ihrer Mitmenschen", so die Aufforderung von Kornwestheims Oberbürgermeisterin Ursula Keck. „Die Pandemie ist weiterhin mit Belastungen und Einschränkungen in vielen Bereichen des täglichen Lebens verbunden. Durch ein gut überlegtes und gemeinsames Handeln werden wir auch diese Herausforderung bewältigen", zeigt sich die Oberbürgermeisterin überzeugt.